|
|
|
|
|
Was kann ich in Ihre Schule einbringen?
Meine Konzepte für Kunstprojekte an Schulen sind grundsätzlich so aufgebaut, dass sie in unterschiedlicher Gewichtung mehrere der im Folgenden genannten Bereiche fördern und entwickeln.
1. Ergänzung des schulischen Lehrplans
Gemeinsam mit den FachlehrerInnen werden Projekte entwickelt, die den aktuellen Schulstoff künstlerisch ergänzen und vertiefen. Jedes Unterrichtsfach kann im künstlerischen Kontext stehen ob es nun naturwissenschaftliche Fächer sind, Sprachen oder gesellschafts-politische Fächer wie Religion oder Ethik. Bei diesen Projekten werden Künstler mit Lehrern zusammenarbeiten. Darin sehe ich die Möglichkeit, über die im System Schule gegebene Wissensvermittlung hinaus, in einem offenen Diskurs voneinander zu lernen.
Die Kombination von Kunst und Unterricht fördert Selbstbewusstsein, eigenständiges Handeln und Freude am Lernen.
2. Förderung der Persönlichkeit
Kinder und Jugendliche brauchen zunehmend Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Wer bin ich, was kann ich und was will ich? existentielle Fragen, die im Unterricht nicht ausreichend bewältigt werden können.
Als Künstlerin möchte ich mit den unterschiedlichsten kreativen Ansätzen auf diese Fragen eingehen.
3. Förderung der künstlerischen Allgemeinbildung und des Kunstverständnisses
Wenn es nicht zum Pflichtprogramm der schulischen Vermittlung gehörte, würden sehr wenige Kinder und Jugendliche je eine Ausstellung besuchen. „Das ist doch langweilig!“, höre ich auf die Frage, ob Schüler in ihrer Freizeit in Galerien und Museen gehen. Sie kämen nie auf die Idee, dass „Kunst“ etwas mit ihnen zu tun haben könnte.
Unter Kunstvermittlung verstehe ich daher auch, Kindern und Jugendlichen einen persönlichen Zugang zu zeitgenössischer Kunst zu ermöglichen. Das bedeutet für mich, keine gültige Interpretation eines Werkes vorzugeben, sondern vielmehr, gemeinsam mit jedem Kind eine ganz individuelle, aus der eigenen Biographie begründete Tür zu einem Kunstwerk seiner Wahl zu finden und zu öffnen. Wenn erst einmal eine emotionale Verbindung entstanden ist, kommt die „Theorie“ von selbst, aus der Neugier des Kindes heraus, über „sein“ Kunstwerk mehr herauszufinden. Daran schließt sich die künstlerische Praxis an, eine eigene Arbeit entsteht, für die das gewählte Kunstwerk Ausgangspunkt und Inspiration ist.
4. Selbstwahrnehmung und Selbstdarstellung im öffentlichen Raum
Kinder und Jugendliche sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft, und sie müssen erkennen, dass sie diese mitgestalten können. Dafür bieten sich Kunstprojekte an, die den Fokus auf die Wahrnehmung und Gestaltung von Lebensräumen richten.
Durch Installation, Interaktion und Performance im öffentlichen Raum wird Schülern eine Plattform geboten, sich mit ihrer Umwelt künstlerisch auseinanderzusetzen und die Ergebnisse einem breiten Publikum zu zeigen.
Kunstprojekte im öffentlichen Raum können daher nachhaltig das Selbstbewusstsein der Schüler stärken.
5. Förderung handwerklicher Fähigkeiten und ästhetischer Wahrnehmung
Ich bemerke bei meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zunehmend Defizite in der Wahrnehmungsfähigkeit und Feinmotorik. Dies ist ein gravierendes Problem mit starken Auswirkungen auf die persönliche und berufliche Zukunft der Kinder. Deswegen sollte jedes Kunstprojekt auch die handwerklich-motorischen Fähigkeiten und die ästhetische Wahrnehmung der Kinder und Jugendlichen fördern.
Als sinnvolle Beschäftigung im nachschulischen Unterricht an Ganztagsschulen können Kurzprojekte angeboten werden, die über motivierende Projektideen Feinmotorik und ästhetische Wahrnehmung fördern. Das Tun steht dabei im Vordergrund, ein Ergebnis ist nicht das vorrangige Ziel der Arbeit. Es geht um das gemeinsame Ausprobieren und Spielen, als Gegengewicht zum Computer und/oder Fernseher zu Hause. Meine Aufgabe ist es dabei, den Schülern Anregungen zu geben und sie in ihrem ganz individuellen kreativen Prozess zu unterstützen.
|
|
|
|
|
|
|
|